Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Todesursache Nummer 1: Herzensangelegenheit der Forschung

Herz-Kreislauf-Erkrankungen nehmen weiter zu und sind immer noch Todesursache Nummer eins in Deutschland. Sie verlaufen häufig chronisch und rauben den Menschen im Vergleich zu anderen Erkrankungen die meisten gesunden Lebensjahre. Immer mehr Menschen leben also eine sehr lange Zeit mit Herzschwäche, Herzklappenerkrankungen oder Herzrhythmusstörungen. Darauf müssen das Gesundheitssystem und die Forschung reagieren. Der wichtigste Grund: die Menschen werden immer älter.

Ein überstandener Herzinfarkt oder undichte Herzklappen haben oft Herzmuskelschwäche zur Folge. Deren Fortschreiten können Mediziner:innen heute schon stoppen, ein schwaches Herz wieder stark machen, können sie aber noch nicht. DZHK-Forscher:innen suchen deshalb nach Wegen, wie sich das Herz wieder regenerieren kann, etwa indem im Labor gezüchtete Herzzellen das kranke Herzgewebe ersetzen.

Angeborene Herzfehler und Herzschwäche sind die häufigsten Ursachen für den plötzlichen Herztod. Die zugrunde liegenden Prozesse können sehr unterschiedlich sein. Wie es im Detail zu diesem tragischen Phänomen kommt, wer besonders gefährdet ist und wie man den plötzlichen Herztod verhindern kann, dem geht die Wissenschaft nach.

Herzrhythmusstörungen beeinträchtigen erheblich die Lebensqualität, im Falle des Vorhofflimmerns können sie tödlich enden, wenn es aufgrund von Blutgerinnseln im Vorhof zu einem Schlaganfall kommt. DZHK-Wissenschaftler:innen wollen die Diagnostik verbessern und suchen nach Behandlungsmöglichkeiten für Patient:innen, die auf die gängigen interventionellen Verfahren nicht ansprechen.

Quelle: dzhk.de

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